Der Glasverpackungshersteller Vetropack hat im vergangenen Jahr trotz einer leichten Umsatzsteigerung weniger verdient. Der Reingewinn lag mit 56,4 Millionen Franken deutlich unter dem Vorjahreswert von 83,6 Millionen Franken.

Weniger stark war der Rückgang beim operativen Gewinn. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank leicht von 61,5 Millionen auf 60 Millionen Franken, wie das Unternehmen mit Sitz in Bülach mitteilte.

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Entwicklung in Kiew ist schwierig abzuschätzen

Entsprechend schrumpfte auch die EBIT-Marge von 10,2 auf 9,7 Prozent. Als Gründe dafür nennt Vetropack gestiegene Produktionskosten und eine angespannte Marktsituation.

Insgesamt erzielte der Konzern einen Umsatz von 621 Millionen Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 2,7 Prozent. In lokalen Währungen resultierte ein Plus von 2 Prozent.

Zur Vetropack-Gruppe gehört auch ein ukrainisches Werk in der Nähe von Kiew. Von der politischen Krise im Land spüre man indes zurzeit wenig, schreibt Vetropack. Da die weitere Entwicklung schwierig abzuschätzen ist, hat das Unternehmen dennoch vorsorgliche Massnahmen getroffen.
 

(sda/dbe/sim)