Gesundheitsdienstleister Aevis scheint im Kampf um die Luxushotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection (VJC) die Oberhand zu gewinnen. Einer Mitteilung vom Mittwoch zufolge hat Aevis ein weiteres Aktienpaket gekauft und hält neu 33,47 Prozent an der Gruppe. Mit der Überschreitung der 33,3 Prozent-Beteiligungsschwelle entfalle unter anderem die Bedingung, dass das Angebot nur dann zustande komme, wenn Aevis am Ende der Angebotsfrist mindestens 51 Prozent der VJC-Aktien angedient worden seien, heisst es.

Wer der Verkäufer des Aktienpakets ist, wollte Aevis gegenüber AWP nicht verraten. Gegenüber der Wasserstandsmeldung vom Vortag hat Aevis seine Beteiligung an VJC mit diesem Schritt um 4,31 Prozent erhöht. Es kann daher vermutet werden, dass es sich bei dem Verkäufer um Novartis handelt. Die Basler hielten zuletzt einen Anteil im entsprechenden Volumen.

Bereits am Vortag meldete Aevis diesbezüglich einen Erfolg: Zum Preis von 310 Franken je Anteil wurde das 15,6 Prozent-Paket von Terramaris erworben.

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