Der Luzerner Zigarren- und Rauchtabakhersteller Villiger hat im vergangenen Jahr den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 220 Millionen Franken gesteigert. Das Unternehmen verkaufte 1,3 Milliarden Zigarren, 30 Prozent mehr als 2010.

Dabei widerstand das traditionsreiche Familienunternehmen, aus dem auch der frühere FDP-Bundesrat und aktuelle UBS-Präsident Kaspar Villiger stammt, den weltweiten Währungsturbulenzen: Die deutsche Tochter nahm 26 Prozent mehr ein, wobei sich die Exporte von Deutschland in die EU fast verdoppelten.

Auch in der Schweiz stiegen die Umsätze um 3 Prozent, wie die Villiger-Gruppe bekannt gab. Die Firma strebt weiterhin an, trotz der umstrittenen gesellschaftlichen Stellung des Rauchens und trotz politischen Drucks im laufenden Jahr 1,5 Milliarden Zigarren verkaufen zu können.

(tno/sda)