Die Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard wollen trotz neuer rechtlicher Erschwernisse in Russland präsent bleiben. Visa-Regionaldirektor Andrew Torre sagte in St. Petersburg, er sei optimistisch, dass man eine Kompromisslösung finde. Der Mastercard-Vertreter in Russland, Ilja Rjabi, sagte, sein Unternehmen werde auf jeden Fall vor Ort bleiben.

Im April hatte das Parlament in Moskau ein Gesetz verabschiedet, dass Visa und Mastercard zwingen würde, eine finanzielle Sicherheitsleistung bei der Notenbank zu hinterlegen. Die Höhe soll bei 25 Prozent des täglichen Kartenumsatzes in Russland liegen. Die Sicherheitsleistung wäre ab 1. Juli einmal im Quartal fällig.

(reuters/dbe/sim)