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M&A
Vodafone-Deal hilft UBS zu Sprung

UBS-Logo in New York: Die Bank profitiert vom Vodafone-Deal. (Bild: Keystone)

Beim heute offiziell angekündigten 130-Milliarden-Dollar-Geschäft zwischen Vodafone und Verizon kassieren die Investmentbanken kräftig mit. Auch die Schweizer Grossbank gehört zu den Profiteuren.

Veröffentlicht am 02.09.2013

Die 130 Milliarden Dollar schwere Mobilfunk-Transaktion zwischen Vodafone und Verizon hat die führende Rolle von US-Grossbanken als Berater bei grossen Deals zementiert. Aktuellsten Daten von Thomson Reuters zufolge baute der Vodafone-Berater Goldman Sachs seinen Vorsprung als Top-Adresse bei Übernahmen und Fusionen (M&A) in diesem Jahr aus und kommt mittlerweile auf 241 solcher Deals mit einem Volumen von zusammen 476 Milliarden Dollar.

Auf den Plätzen zwei, drei und vier stehen weiter Bank of America, JP Morgan und Morgan Stanley. Die britische Barclays, die mit Verizon zusammengearbeitet hat, steigt durch ihre Teilnahme an dem Geschäft auf Rang fünf von acht. Auch die UBS profitiert. Sie springt auf sechs von zehn.

Hohe Gebühren aus Verizon-Wireless-Verkauf

Insgesamt ist der M&A-Markt 2013 bislang schwächer als im Vorjahr. Das gilt aber nicht für den Sektor Telekommunikation. Denn dort gab es auch ohne das Geschäft Vodafone/Verizon bereits ein Plus von 28 Prozent auf 94,3 Milliarden Dollar. Inklusive des Deals beträgt der Zuwachs gar 202 Prozent auf 224,3 Milliarden. Das ist bislang bereits der höchste Stand seit 2006.

Beratungsmandate für das Vorhaben, bei dem Vodafone sein US-Geschäft an seinen bisherigen Partner Verizon für 130 Milliarden Dollar verkauft, treiben auch die Summe der Gebühren in die Höhe, die die Banken einstreichen. Schätzungen zufolge fliessen bei einem solchen Übernahmevolumen insgesamt 200 bis 250 Millionen Dollar in deren Kassen. Auch hier führt Goldman die Rangfolge an. Reuters-Daten zufolge kommt das Institut schon ohne den jüngsten Deal auf etwa 983 Millionen Dollar. Insgesamt sind die Gebühreneinnahmen im bisherigen Jahresverlauf weltweit aber so gering wie seit 2009 nicht mehr.

(reuters/jev)

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