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Volg bietet jetzt doch Online-Bestellungen an

Logo von Detailhändler Volg: Beim Detailhändler läuft ein Pilotversuch mit Heimlieferungen. Keystone

Der Detailhändler Volg bringt nun doch online georderte Waren bis vor die Haustüre. Das war beim Heimlieferdienst zunächst anders geplant. Einen Haken hat das Angebot trotzdem.

Veröffentlicht am 05.06.2015

Seit dem 1. Juni können sich Kunden in 34 Deutschschweizer Gemeinden ihre Einkäufe per Postbote nach Hause liefern lassen.

Entgegen der ursprünglichen Ankündigung können die Waren jetzt auch online bestellt werden, wie Volg-Sprecherin Tamara Scheibli auf Anfrage der Nachrichtenagentur zu entsprechenden Angaben des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes LID sagte.

Keine hohe Kosten für Volg

«Für viele Kunden ist es heute selbstverständlich, Waren online zu bestellen. Als definitiv klar war, dass die Realisierung einer einfachen und kostengünstigen Online-Lösung möglich ist, haben wir uns dazu entschieden, auch diese Bestellform anzubieten», sagte Scheibli.

Im Rahmen des Pilotversuchs können Kunden ihre Bestellungen für den Hauslieferdienst auch per Telefon, vor Ort im Laden oder per Bestellschein aufgeben.

Ohne Mindestbestellwert

Während der Pilotphase sind rund 600 Artikel für den Heimlieferservice bestellbar. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht, dafür einen maximalen Bestellwert von 350 Franken sowie von maximal 500 Franken für alle zwei Wochen. Ab einem Warenwert von 100 Franken entfallen die Liefergebühren von 10 Franken.

Damit unterscheidet sich Volg deutlich von der Konkurrenz der Migros und Coop. Die beiden «orangen Riesen» kennen für ihren Heimlieferservice Mindestbestellwerte von 99 Franken bei LeShop und 99,90 Franken bei Coop@home.

Versuch läuft bis im Herbst

Auch die Liefergebühren von LeShop (15,90 Franken bis 159,95 Warenwert) und Coop@home (17,90 Franken bis 149,95 Franken Einkaufswert) sind deutlich höher. Bei Coop@home sind Lieferungen erst ab 500 Franken gratis, bei LeShop gibt es dies nicht.

Der Pilotversuch von Volg dauert bis zum 30. November 2015. Während der Testphase werden ausschliesslich die 34 Gemeinden beliefert. Volg und die Post entscheiden nach Versuchsende, ob die Zusammenarbeit beim Heimlieferservice fortgeführt wird und ob weitere Ortschaften dazukommen.

(sda/mbü/me)

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