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Innovation
Volg liefert bald direkt vor die Haustüre

Volg: Die Dorfladenkette startet ein neues Pilotprojekt. Keystone

Volg spannt mit der Post zusammen und experimentiert mit einem Heimlieferdienst. Das hindert die Dorfladenkette aber nicht daran, weiter kräftig ins Ladennetz zu investieren.

Veröffentlicht am 24.03.2015

Die Dorfladenkette Volg testet in 27 Deutschschweizer Gemeinden einen Heimlieferservice. Bestellt wird aber nicht wie bei anderen Anbietern online, sondern telefonisch, per Fax oder mit einem Bestellschein im Briefkasten.

Das Pilotprojekt startet im Mai oder Juni, wie Volg-Chef Ferdinand Hirsig am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz sagte. Realisiert wird der Heimlieferservice in Zusammenarbeit mit der Post.

Erfolg fraglich

Ob die neue Dienstleistung auf Resonanz stossen wird, weiss Hirsig nicht. «Ich habe keine Ahnung, ob es funktioniert. Aber deshalb macht man ja ein Pilotprojekt.» In welchen Gemeinden der Heimlieferservice getestet wird, wollte Hirsig auf Nachfrage noch nicht preisgeben.

Zu Beginn dürfte das neue Angebot wohl auch noch nicht erheblich zum Umsatz von Volg beitragen. Im vergangenen Jahr ist der Umsatz der Volg-Gruppe um 4,1 Prozent auf 1,46 Milliarden Franken gestiegen. Zurückzuführen ist das Wachstum unter anderem auf zusätzliche Läden.

Volg mit mehr Filialen

So zählt Volg seit September neu über 100 Pam- respektive Proxi-Läden in der Westschweiz zu seinem Liefernetz. Insgesamt beliefert die Volg Konsumwaren AG nun 1046 Läden. Die Zahl der Volg-Läden stieg dabei um vier. Umsatzwachstum verzeichnete Volg aber insbesondere in den Tankstellenläden von Agrola.

Hirsig rechnet im laufenden Jahr mit einer weiteren Expansion. So dürften fünf bis acht zusätzliche Tankstellenshops eröffnet werden, die Volg zusätzlich zu den jetzigen 81 beliefern wird. Zudem geht der Volg-Chef davon aus, rund zehn neue eigene Filialen eröffnen zu können.

(sda/ise)

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