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Volg trotzt den Harddiscountern

Detailhändler Volg konnte im vergangenen Jahr weiter zulegen. (Bild: Keystone)

Der Detailhändler Volg trotzt nicht nur den Konkurrenten sondern hält auch dem Druck des starken Schweizer Frankens stand. Deshalb konnte Volg im Geschäftsjahr 2011 weiter wachsen.

Veröffentlicht am 18.01.2012

Die Detailhandelsgruppe Volg ist im Geschäftsjahr 2011 trotz Preissenkungen auf dem Sortiment weiter gewachsen. Der Umsatz konnte um 2,5 Prozent auf 1,33 Milliarden Franken gesteigert werden. Die Umsatzsteigerung ist mit 890 Verkaufsstellen und bei einer Minussteuerung von 2,1 Prozent erreicht worden. Dies sind 18 Verkaufsstellen mehr als im Vorjahr.

Unter den einzelnen Verkaufskanälen haben die Volg-Verkaufsstellen den Umsatz im Berichtsjahr gemäss Mitteilung um 0,8 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken steigern können. Die Zahl dieser Läden stieg um 5 auf 547. Die 280 Freien Detaillisten, sechs mehr als im Vorjahr, hatten eine Umsatzsteigerung um 2,2 Prozent auf 106,8 Millionen Franken erzielt. In der Deutschschweiz treten die Freien Detaillisten meist unter dem Namen «frisch-nah-günstig» auf, im Oberwallis und in der Westschweiz als «visavis».

Der Umsatz der belieferten Tankstellen-Shops TopShops hat im Berichtsjahr um 15,5 Prozent auf 157,5 Millionen Franken zugenommen. Mit 63 TopShops nahm die Zahl der Verkaufsstellen um sieben zu.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Das Management der Volg-Gruppe ist zuversichtlich, dass mit der Nischenpolitik und der Konzentration auf Kleinflächen die gute Entwicklung auch im hart umkämpften schweizerischen Lebensmitteldetailhandel fortgesetzt werden kann. Seit Anfang Januar 2012 beliefert Volg zudem neu 32 Verkaufsstellen der jurassischen Genossenschaft Mini-Marchés.

(muv/chb/awp)

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