Wegen möglicher Airbag-Probleme ruft Volkswagen in den USA 420.000 Autos zurück. Betroffen seien Fahrzeuge der Modellreihen Golf, Jetta, Passat oder Tiguan, die zwischen 2010 und 2014 gebaut wurden, sagte ein Konzernsprecher am Freitag. Bei den Autos könne ein Problem mit einer Feder am Lenkrad dafür sorgen, dass bei einem Unfall der Airbag nicht auslöse. Es gebe aber keinen Zusammenhang mit defekten Luftkissen des japanischen Herstellers Takata. Wie der Sprecher weiter sagte, prüft VW derzeit, ob auch in anderen Ländern Fahrzeuge wegen dieses Problems zurückgerufen werden müssen.

In den USA hinkten die Wolfsburger lange der Konkurrenz hinterher, erst im Frühsommer steigerten sie den Absatz erstmals seit langem wieder. Zwischen Januar und Juni wurden in den Vereinigten Staaten 174.400 Autos der Marke Volkswagen verkauft, im Jahr 2014 waren es 367.000.

(reuters/me/ama)