1. Home
  2. Unternehmen
  3. Volkswagen und Microsoft spannen zusammen

Mobilität
Volkswagen und Microsoft spannen zusammen

GENEVA, SWITZERLAND - MARCH 06:  A Volkswagen AG (VW) 'Cedric' self-driving automobile is presented during the Volkswagen Group Shaping The Future / Create Innovation event ahead of the 87th Geneva International Motor Show on March 6, 2017 in Geneva, Switzerland.  The International Motor Show showcase novelties of the car industry.  (Photo by Harold Cunningham/Getty Images)
Spannen für die Zukunft des Autos zusammen: Microsoft und Volkswagen. Quelle: 2017 Getty Images

Volkswagen verbündet sich mit dem weltgrössten Softwarekonzern Microsoft. Sie wollen Mobilitätsangebote in einer Cloud anbieten.

Veröffentlicht am 28.09.2018

Volkswagen verbündet sich auf dem Weg zu einem führenden Anbieter von Elektroautos und neuen Mobilitätsdiensten mit dem weltgrössten Softwarekonzern Microsoft.

Der Verwaltungsrat des deutschen Unternehmens gab am Freitag grünes Licht für eine strategische Partnerschaft mit der US-Firma aus Redmond im Bundesstaat Washington. Ziel sei, künftig digitale Dienste und Mobilitätsangebote über eine Cloud anzubieten, die auf der Technologie Azur von Microsoft basiert.

Ab 2020 sollten jedes Jahr mehr als fünf Millionen neue Fahrzeuge der Marke VW voll vernetzt auf den Markt kommen und damit Teil des so genannten Internets der Dinge werden, über das Daten sicher ausgetauscht werden sollen.

Digitale Umsätze

Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht genannt. Volkswagen hatte kürzlich Investitionen von 3,5 Milliarden Euro bis 2025 in die Digitalisierung seiner Fahrzeuge angekündigt. Die Autos sollen zum digitalen Endgerät auf Rädern werden, die Kunden neue Services der konzernweiten Plattform «Volkswagen We» nutzen. Mit den geplanten digitalen Diensten sollen in einigen Jahren Umsätze in Milliardenhöhe erzielt werden.

Im Rahmen der Partnerschaft werde Volkswagen in der Nähe des Firmensitzes von Microsoft in Nordamerika ein neues Entwicklungszentrum für die Automotive Cloud gründen. Die Lösungen, die gemeinsam entwickelt würden, sollten langfristig auch an die anderen Marken des Konzerns weltweit übertragen werden.

Alle Hersteller treiben derzeit den Umbau zu Mobilitätsanbietern voran, um gegen Konkurrenten wie Google oder Alibaba aus China zu bestehen. Teilweise arbeiten die Autobauer aber auch schon mit diesen Internetgiganten zusammen.

(awp/tdr/mlo)

Anzeige