Die Volvo Group, Hersteller von Lastwagen, Bussen, Baumaschinen, Industrie- und Schiffsmotoren, ist mit deutlich höheren Umsätzen und mehr als verdoppeltem Gewinn ins neue Jahr gestartet. Der Nettoertrag stieg im ersten Quartal auf 4,2 Milliarden Kronen (471 Mio Euro) gegenüber 1,7 Milliarden Kronen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Vormittag erklärte. Der Umsatz  ist um 22 Prozent auf 71,6 Milliarden gestiegen.

Als Grund für das stolze Egebnis nannte der scheidende Konzernchef Leif Johansson die weltweit steigende Nachfrage nach Lastwagen. Die grössten Märkte sind für Volvo Europa und Asien, gefolgt von Nord- und Südamerika. Vor allem in den Wachstumsmärkten Brasilien, China und Indien, allesamt Mitglieder der BRIC-Staaten, wurde gewaltiger Umsatzzuwachs verzeichnet. Lediglich der Markt in Japan hat Einbrüche erlitten, von den Naturkatastrophen in Japan ist Volvo mit der Marke UD Trucks betroffen. Die Produktion sei Ende März, allerdings mit geringerem Ausstoss, wieder aufgenommen worden. Einige Lieferanten seien aber mit erheblichen Problemen konfrontiert .

Die Volvo Group wird unabhängig vom Personenwagenhersteller Volvo Cars betrieben, welcher zum chinesischen Geely-Konzern gehört.

(kgh/laf/awp/sda)