Die wichtigste Frage im Zusammenhang mit der Übernahme der neuen Generalvertretung nimmt Firmeninhaber Klaus Wüthrich im Gespräch gleich vorweg: «Die Übernahme dieser Generalvertretung ist keine Konkurrenz zu Hyster», betont er. Seit 1997 vertritt die HKS Fördertechnik AG in Marthalen nämlich die Gabelstapler des Herstellers Hyster in der Schweiz. Letztere sind deshalb keine Konkurrenz zu Sichelschmidt, weil dieser deutsche Hersteller in erster Linie Elektro-Vierweg-Schubmaststapler sowie – und in diesem Bereich ist Sichelschmidt führend – explosionsgeschützte Fahrzeuge anbietet. Mit der Übernahme dieser Geräte kann die HKS Fördertechnik AG ihre Produktpalette im hart umkämpften Markt der Flurförderzeuge weiter ausbauen.

Explosionsschutz als Spezialität

Die Firma Sichelschmidt AG, mit Sitz in Wetter/D, wurde 1914 gegründet und hat sich über die Jahre auf den Bereich der explosionsgeschützten Gabelstapler konzentriert und verfügt mittlerweile über 50 Jahre Erfahrung. Das Angebot umfasst unter anderem den Elektro-Deichsel-Schubmaststapler d1200 EEx und den Elektro-Schubmaststapler mit Super-Elastic-Rädern. Der Elektro-Vierweg-Schubmast-Stapler M900 ASM ist wendig und kann praktisch überall eingesetzt werden. Er eignet sich vor allem für Transport und Lagerung von langen Gütern. Die Lagerhaltung wird so noch platzsparender. Seit 1992 rüstet Sichelschmidt die Fahrzeuge serienmässig mit der ASM (Asynchron-Motoren-Technik) aus und ist somit Pionier dieser Technik.

Die HKS Fördertechnik AG anderseits besteht seit 1985, gegründet von Hans Schläfli, Klaus Wüthrich und Sepp Boshart. Unternehmensziel war der Handel mit gebrauchten Flurförderfahrzeugen. Seit der Gründung hat das Unternehmen sein Angebot stetig erweitert. So wurde 1989 der Vertrieb von Hand- und Elektrohubstabwagen der Marken FABA Stollwerk aufgenommen. Dank kompetenter Beratung und einem umfangreichen Produkteprogramm erlangte das Unternehmen einen guten Ruf bei der Kundschaft. 1995 hatte die HKS Fördertechnik AG eine Grösse erreicht, die ein neues Firmengebäude erforderlich machte. Klaus Wüthrich entschloss sich, ein Gebäude mit moderner Werkstatt und grosszügigen Büroräumlichkeiten zu errichten. Im Laufe der Jahre kamen noch weitere Vertretungen dazu, wie etwa die Generalvertretung von Hyster und Fantozzi. Zudem wurde 1998 die Staplerabteilung Beringen der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft (SIG) mit sieben Mitarbeitern übernommen. Um die Staplerabteilung am Firmensitz in Marthalen zu integrieren, wurde 2002 ein weiterer Neubau erstellt. Dieser umfasst ein Hochregallager und zusätzliche Verkaufsräumlichkeiten.

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Heute sind im Unternehmen 40 Mitarbeitende tätig, welche den Kunden, egal ob es sich um einen Neuverkauf, ein Occasionsfahrzeug, Leasing oder eine Vermietung handelt, dank dem breiten Produkteprogramm eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Lösung anbieten können.

Vom Palettenrolli bis hin zum 52-t-Gegengewichts-Stapler oder dem 46-t-Reachstacker für den Containerumschlag kann die HKS Fördertechnik heute alle Segmente mit passenden Geräten abdecken.

Service auch vor Ort

Neben einer breiten Produktepalette bietet das Unternehmen auch einen umfassenden Wartungs- und Reparaturservice. In der modern eingerichteten Werksatt sorgt ein qualifiziertes und speziell geschultes Mechaniker-Team für einen reibungslosen Ablauf. Neben Unterhalt und Reparaturen werden die Stapler auch nach Kundenbedürfnissen ausgerüstet und mit Zusatzgeräten ausgestattet. Um einen schnellen Service garantieren zu können, hält die HKS Fördertechnik AG rund 70% der meist benötigten Teile am Lager. Für Service und Reparaturen vor Ort sind in der Schweiz elf mobile Servicefahrzeuge verteilt, die von ihren Standorten aus schnell beim Kunden sein können. Mit diesen Servicefahrzeugen werden die Einsatzfähigkeit und die fachgerechte Wartung der von HKS betreuten Stapler sichergestellt.