Robust, sportlich, aber ebenso auch komfortabel kommt er daher, Fords Jüngster – so wie eben eine gute Mischung aus Geländefahrzeug, Coupé und SUV. Selbstbewusst nehme der Kuga, dynamisch und ausgestattet mit hervorragender Fahrdynamik sowie bemerkenswertem Talent auf Kies, Schnee und Eis, das immer stärker umkämpfte Segment der kompakten Crossover-Fahrzeuge in Angriff, behaupten Fords Marketingleute. Sie nehmen den Mund nicht zu voll. Das Vielzweckmobil, endlich wieder einmal ein Hingucker und potenzieller Bestseller von Ford, besitzt gute Chancen, die Klasse mit dem Leader VW Tiguan und den Verfolgern Nissan Qashqai, Subaru Forester, Honda CR-V und BMW X5 neu aufzumischen. Wenn Ford Motor Company (Switzerland) in diesem Jahr die budgetierten 1600 Kuga absetzen kann, so ist den Wallisellern ein Top-Ten-Platz auf sicher. 2009 sollen es 1800 sein.

Zugpferd fürs 50-Jahr-Jubiläum

Zusätzlich festigen die Kuga-Immatrikulationen Fords Marktposition hierzulande. Bis Ende September liegt Ford in der Schweiz im Vorjahresvergleich über 25% im Plus – ein schöneres Geburtstagsgeschenk zum 50. – Ford (Switzerland) wurde am 18. Oktober 1958 in Zürich gegründet – können sich Management und Generaldirektor Wolfgang Kopplin nicht machen. Der Kuga trägt massgeblich zur guten Stimmung bei.

Der Kuga ist in erster Linie ein überaus praktisch gestaltetes Fahrzeug und kommt der Marken-Positionierung und -Philosophie «Erlebe den Unterschied» rasch nahe. Familien mit verschiedenartigen Ansprüchen sind mit dem Alleskönner (beispielsweise dank innovativer «Heckklappe in der Heckklappe») gut bedient, auch optisch, weil der Fünftürer mit seinem Design als eigenständige Persönlichkeit wirkt, nicht wuchtig und brachial, sondern eher schlank. Markante Höcker hingegen verleihen der kraftvoll geformten Motorhaube eine höhere strukturelle Steifigkeit, sie deuten aber auch optisch das Leistungspotenzial des Crossovers an. Markentypisch kommt die Frontpartie daher, dies mit den beiden trapezförmigen Kühllufteinlässen unter- und oberhalb des Stossfängers sowie den tief in die Fahrzeugflanken gezogenen Hauptscheinwerfern.

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Start mit dem Diesel

Angetrieben wird der Kuga vom bewährten 2,0-l-Duratorq-TDCi-Motor. Der Selbstzünder sorgt für 136 PS Leistung; diese passen zum Gesamtauftritt des Fahrzeuges, machen dieses in der jeweiligen Anfahrtphase aber nur spritzig genug, wenn das Pedal kräftig gedrückt wird. Ein gegenüber den Werkangaben (6,4 l) mit rund 7,2 l leicht höherer Verbrauch ist die Konsequenz. Der Diesel steht dem permanenten Allradler gut an, er wird denn auch in Zukunft den Hauptharst der hiesigen Nachfrage abdecken. Dennoch kommt, mit einer Preisspanne ab 41900 Fr., im nächsten Jahr in der Schweiz auch die Variante mit dem 2,5-l-Benziner auf den Markt.