Die demografischen Kur-ven zeigen es deutlich: Die Menschen werden immer älter, was verständlicherweise einen tief greifenden Wandel in vielen Punkten des Lebens nach sich zieht. Doch was bedeutet dies beispielsweise in Bezug auf die Gestaltung des Bades? Dieser Frage ging eine Studie des renommierten Kölner Rheingold-Instituts für qualitative Markt- und Medienanalysen nach. Sie wurde im Auftrag von Kaldewei, Europas Nummer eins in Badewannen, erstellt und fördert deutliche Aspekte des Bedürfniswandels im Bad zutage.

Die Studie belegt, dass das Alter psychologisch ein komplexer Prozess ist, der individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. So beschreiben die Befragten die spätere Lebensphase einerseits als «befreites Auskosten», das uneingeschränkten, aktiven Lebensgenuss ermöglicht. Andererseits stehen dem in der Realität Erfahrungen gegenüber, in denen man das Alter primär als fortschreitende Ein- und Beschränkung verspürt. Es liegt somit auf der Hand, dass die über 50-Jährigen besonders häufig den Wunsch nach neuen, komfortableren Bädern äussern, die ein vollkommenes Verwöhnerlebnis ermöglichen.

Funktionswandel im Bad

Mehr als zwei Drittel der Bäder sind renovierungsbedürftig. Wie die aktuelle Studie belegt, ist der Entschluss zur Badrenovierung häufig an den «gefühlten» Übergang in einen neuen Lebensabschnitt geknüpft. Dazu gehören insbesondere Situationen wie der Auszug der Kinder oder der Beginn des Rentenalters oder dass man schlicht das «Alter spürt». Vor diesem Hintergrund lassen sich zwei unterschiedliche Motive für die Erneuerung unterscheiden: Zum einen ist es der Wunsch nach einer individuellen Neuausrichtung des Badezimmers. Es ist quasi mit einem gealtert und trägt sichtbare Altersspuren, die unbewusst auch an die ungeliebten Seiten des eigenen Älterwerdens erinnern. Zum anderen wird letztlich eine Anpassung an erste körperliche Einschränkungen notwendig, um die Körperreinigung und -pflege so lange als möglich selbstständig ausführen zu können.

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Neben diesen rein praktischen Erwägungen verändert das Badezimmer vor allem auch psychologisch seine Bedeutung: Solange die Aufgaben des Arbeitslebens im Vordergrund stehen, wird es eher als «funktionaler» Ort – eine Art Transitstation – erlebt, in dem man mit der täglichen Körperpflege vor allem einer sozialen Pflicht gegenüber der Gesellschaft nachkommt. Mit dem Rückzug aus dem «öffentlichen» Leben und dem Gewinn frei verfügbarer Zeit wird das Badezimmer stärker als ichbezogener Raum empfunden, in dem man sich nach Herzenslust selbst verwöhnen kann. Aus diesem Funktionswandel resultiert der Wunsch, das Traumbad zu realisieren, in seiner Ausstattung aufzuwerten und sich mehr als die Standardlösungen zu gönnen.

So verschieden die Vorlieben und Gewohnheiten rund um das Bad auch sind, in einem sind sich die Befragten einig: Mit zunehmendem Alter braucht man mehr Zeit im Bad und man nimmt sie sich auch. Psychologisch wird zudem insbesondere der mit dem Baden und Duschen verknüpfte seelische Neustart deutlich intensiver erlebt. «So empfinden die über 50-Jährigen das Bade- und Duscherlebnis als ‹Jungbrunnen›, der eine echte Revitalisierung ermöglicht», erklärt Martin Koch, Leiter Unternehmenskommunikation Kaldewei, den psychologischen «Frische-Kick». Die Möglichkeit, mehr Zeit im Bad zu verbringen, kommt zunächst besonders den «Best Agern» entgegen: Sie haben die Tendenz, das Badezimmer zu einer privaten Verwöhnoase umzugestalten, in der sie sich wohl und geborgen fühlen. Dabei wünschen sie sich eine grössere Badewanne, in der es sich auch zu zweit baden lässt, oder die Umstellung auf eine Whirlwanne.

Gleichzeitig wird jedoch das Baden mit zunehmenden Alterserscheinungen auch als problematisch empfunden. Viele eingefleischte Badefans steigen deshalb vollständig auf die «einfacher» zu benützende Dusche um. Muss das sein? Nein, aber die «Altersgerechtigkeit» bei der Badplanung hat zu stimmen. Allerdings darf sie nicht völlig im Mittelpunkt stehen, sondern sie sollte sozusagen als «universal design» unsichtbar integriert sein – eine Herausforderung an die Produktentwicklung. Um die Anforderungen in diesem Sinne zu erfüllen, ist es wichtig, dass ein Fabrikat ohnehin von allen Menschen – unabhängig von Alter oder Gesundheitszustand – individuell nutzbar ist und dabei Form, Funktion, Komfort und Ästhetik optimal vereint. Die Formel für Designer lautet daher: «Einfacher, grösser, besser» anstatt «schneller, kleiner, schöner». Im Bezug auf das «Bad 50plus» bedeutet das vor allem mehr Komfort, Sicherheit und Bequemlichkeit. Hier will man sich in jeder Lebenslage wohl fühlen und jederzeit ohne Hindernisse alleine zurechtkommen. Gerade Menschen, die alters- oder gesundheitsbedingt auf einen Rollstuhl oder andere Unterstützung angewiesen sind, ist es besonders wichtig, dass das Bad als «ganz normaler» Wohlfühlraum wahrgenommen wird. So geht es bei der Auswahl von Badewannen beispielsweise nicht um ausgewählte Spezialprodukte, sondern um Modelle, die durch anspruchsvolles Design, sehr gute Ergonomie, viel Platz, leichte Zugänglichkeit und komfortable Extras wie selbstreinigende Oberflächen oder die Ausstattung mit exklusiven Whirlsystemen überzeugen.

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Wichtige Attribute

Laut der aktuellen Rheingold-Studie sollte jedoch eine Wanne einige Attribute erfüllen, damit entspannter Badegenuss bis ins hohe Alter garantiert ist: Neben integrierten Haltegriffen wünschen sich die Befragten vor allem eine grosszügige, ergonomische Innenform, die mehrere Körperhaltungen erlaubt, sowie einen niedrigeren, dafür aber breiteren Rand als bei Standardmodellen. Für ein Höchstmass an Bequemlichkeit wird zudem eine Zugänglichkeit der Badewanne von mindestens zwei Seiten oder – eingelassen in ein Podest – über mehrere Ebenen bzw. Stufen als ideale Lösung empfunden. Auch Eckvarianten mit breiten Ablage- und Sitzflächen sind optimal für das «Bad 50plus» geeignet.

Mit den «Rondo»-Modellen steht eine Wannenfamilie in klassisch-zeitlosem Design zur Verfügung, die all diese Anforderungen vereint – ob als Viereck-, Sechseck- oder Achteckvariante. Die ineinander greifenden, ergonomischen Rundungen im Innenraum bieten dem Badenden speziell im Bereich des Oberkörpers viel Platz und erlauben ein äusserst entspanntes Liegen. Integrierte, stützende Armlehnen sorgen für zusätzlichen Komfort. Formschöne Haltegriffe an beiden Seiten der Wannen erleichtern das Aufrichten und Zurücklehnen und vermitteln so ein Gefühl absoluter Sicherheit. Ein weiteres Plus bietet der Comfort-Level: Er ermöglicht eine individuelle Erhöhung des Wasserstandes um bis zu 50 mm. Bei der Variante Comfort-Level Plus mit integrierter Füllfunktion kann sogar auf störende Armaturen am Wannenrand verzichtet werden. Alle Modelle dieser Wannen-Linie lassen sich auf Wunsch auch mit einem der sechs exklusiven Whirlsysteme ausstatten.

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Komfort im XXL-Format

Bei den Duschen setzen sich grossformatige, superflache Kreationen durch, die bodenbündig eingebaut werden können. So sind zum Beispiel die Modelle Superplan XXL und Duschplan XXL die idealen Begleiter durch ein ganzes Leben. Die grossflächigen Duschen aus Kaldewei-Stahl-Email sind in den aussergewöhnlichen Abmessungen von 70 x 140 über 150 x 150 bis 90 x 170 cm erhältlich und optimal für den bodengleichen Einbau geeignet. Dank ihrer zeitlos-eleganten Form fügen sie sich perfekt in jedes modern gestaltete Badezimmer ein – ob als Highlight in grosszügig geschnittenen Badoasen oder als Ersatz für eine unbequeme Minibadewanne im kleinen Bad. Speziell älteren Menschen und Familien mit Kindern bieten die Superformate neue Bewegungsfreiheit: Bodenbündig eingebaut gewährleisten die Superplan-Modelle nicht nur einen kinderleichten, sicheren Ein- und Ausstieg, sondern sind, falls erforderlich, auch mit einem Rollstuhl bequem befahrbar.

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Im Vergleich zu durchgefliesten Bereichen überzeugen die XXL-Duschen – neben einem deutlichen höheren Nutzkomfort – in punkto Hygiene, Langlebigkeit und Sicherheit in jeder Hinsicht. So bilden die bodengleich eingebauten Duschen nicht nur eine einheitliche Optik und sorgen für ein harmonisches Gesamtbild: Die Oberfläche aus Stahl-Email erfordert zudem einen deutlich verminderten Reinigungsaufwand. Dank des selbstreinigenden Perl-Effekts lassen sich Shampoo- und Seifenreste von der glatten, glasharten Oberfläche einfach abspülen und die Dusche erstrahlt wieder in brillantem Glanz.

Für noch mehr Trittsicherheit können all diese Ausführungen zusätzlich mit einer rutschhemmenden Vollantislip-Emaillierung ausgestattet werden. Die strukturierte Oberfläche besteht aus einem Quarz-Sand-Gemisch und ist fest ins Stahl-Email eingebrannt, sodass es sich auch bei dauerhafter Beanspruchung nicht abnutzt. Stahl-Email ist kratz-, schlag- sowie abriebfest. Aus diesem Grunde gewährt das Unternehmen auf alle Produkte aus Kaldewei-Stahl-Email sowie auf den selbstreinigenden Perl-Effekt 30 Jahre Garantie.