Die Privatbank Julius Bär hat in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres die verwalteten Vermögen deutlich gesteigert. Sie beliefen sich auf 220 Milliarden Franken, 16 Prozent mehr als noch Ende 2012.

Darin enthalten sind rund 24 Milliarden Franken der Vermögensverwaltung von Merrill Lynch ausserhalb der USA, wie Julius Bär am Mittwoch im Rahmen eines Zwischenberichts mitteilte. Die Zürcher Privatbank hatte im vergangenen August bekannt gegeben, dass sie diese Geschäftseinheit der Bank-of-America-Tochter für rund 860 Millionen Franken übernehmen wird.

Bank-of-America-Tochter integriert

Inzwischen sind Teile integriert worden. Unter anderem hat Julius Bär die Schweizer Filiale in Genf sowie die Geschäftseinheiten in Uruguay, Chile, Luxemburg und Monaco einverleibt. Die Merrill Lynch Bank (Suisse) steuerte zu den 24 Milliarden Franken rund 11 Milliarden Franken bei, 13 Milliarden Franken stammen aus den anderen Geschäftseinheiten.

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Wie die Privatbank weiter festhält, will sie in den nächsten zwei Jahren zwischen 57 und 72 Milliarden Franken verwaltete Vermögen über das Vermögensverwaltungsgeschäft von Merrill Lynch akquirieren.

Die gesamthaft von Julius Bär betreuten Kundenvermögen beliefen sich per Ende April auf 309 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Anstieg um 12 Prozent.

(tke/sda)