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Einsparungen
Von Roll findet im ersten Halbjahr nicht aus der Krise

Von Roll: Hat noch viel Arbeit vor sich. Keystone

Von Roll spart rigoros, vorerst zeigen die Massnahmen kaum Wirkung. Der Verlust konnte im ersten Semester weniger gesenkt werden, als vom Management erwartet. Neue Wachstumssegmente sind noch Zukunft.

Veröffentlicht am 25.08.2016

Das Industrieunternehmen Von Roll kommt trotz rigorosen Sparmassnahmen nicht aus der Krise. Zwar hat sich der Verlust im ersten Halbjahr 2016 etwas verringert, doch das Ergebnis liegt weit unter den Erwartungen des Managements.

Der Umsatz ging gemäss Mitteilung vom Donnerstag um fast 8 Prozent Prozent auf 174,1 Millionen Franken zurück. Der Betriebsverlust beträgt 5,4 Millionen Franken, was einer Verbesserung von fast 18 Prozent gleichkommt. Der Halbjahresverlust hat sich auf rund 11,1 Millionen Franken verbessert, nach fast 16 Millionen Franken Verlust im Vorjahreszeitraum.

Mitarbeiterzahlen tiefer

Von Roll schreibt in der Mitteilung, dass es noch viel zu tun gebe für eine Verbesserung des operativen Geschäfts. Bereits im Juli gab das Unternehmen Massnahmen für Kosteneinsparungen bekannt. Unter anderem werden Stellen abgebaut.

Im Juli war zuletzt von 160 Stellen die Rede, davon etwa 50 in der Schweiz. Bei Von Roll arbeiten gemäss Halbjahresbericht noch 1856 Mitarbeiter (in Vollzeitstellen gerechnet). Das sind etwa 13 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

Neuausrichtung im Fluss

Zudem wird sich der Konzern auf neue Wachstumssegmente wie etwa Windenergie oder Elektromobilität ausrichten. Dieser Wandel ist aber noch voll im Gang.

(sda/jfr/ama)

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