Das Industrieunternehmen Von Roll hat im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatzrückgang von 2,1 Prozent auf 268,1 Millionen Franken hinnehmen müssen. Wie die Firma meldete, sackte der Reingewinn auf 1,8 Millionen Franken ab nach 4,3 Millionen in der Vorjahresperiode.

Der Bestellungseingang sank um 10 Prozent auf 276,7 Millionen Franken. Vor Steuern und Zinsen blieb ein Gewinn von 7 Millionen nach 9,7 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Als Grund für den Rückgang nennt die Firma das Ergebnis ihres Transformatorengeschäfts, die Frankenstärke und das Umfeld in Europa.

Das Unternehmen verweist auf zwei Hauptfaktoren, die den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr negativ beeinflusst hätten. «Einerseits hatte das Ergebnis unseres Transformatorengeschäfts eine negative Auswirkung auf unser Gesamtergebnis. Andererseits beeinflusste der anhaltend starke Schweizer Franken und die turbulente Wirtschaftslage in Europa unser Geschäft sehr stark», wird CEO Matthias Oppermann in der Mitteilung zitiert.

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Kein Ausblick für das zweite Halbjahr

Für das zweite Halbjahr will das Unternehmen aufgrund der unsicheren Wirtschaftsentwicklung keinen Ausblick abgeben. «Wir haben in den vergangenen Monaten des laufenden Jahres unsere Hausaufgaben gemacht und arbeiten intensiv an der Umsetzung unserer ONE Von Roll Strategie, damit wir unsere Ziele für 2015 erreichen können», wird Von-Roll-CEO Oppermann weiter zitiert.

Im ersten Halbjahr habe man die strategischen Initiativen vorangetrieben, wobei die Optimierung des globalen Produktionsnetzwerks und die Erweiterung des Produktportfolios im Fokus standen, so Von Roll. Derzeit arbeite man an mehreren Outsourcing Projekten in Nordamerika und in Asien, um weitere Fertigungsschritte für Kunden zu übernehmen.

(rcv/muv/sda/awp)