Der Betriebsertrag der Vontobel-Gruppe ist im ersten Semester vor allem dank des Handelsgeschäfts um 1,1 Prozent auf 417,2 Millionen Franken gestiegen. Vor Steuern sank das Ergebnis um 2,7 Prozent auf 89,9 Millionen Franken, worin sich unter anderem deutlich höhere Kosten für die Entlöhnung der fast 1400 Mitarbeiter zeigen.

Der Reingewinn, wie ihn Vontobel am Morgen bekanntgab, sank um 0,7 Prozent auf 78,1 Millionen Franken.

Die als Familienunternehmen gegründete Bank sammelte bei den Kunden unter dem Strich 3,4 Milliarden Franken an Neugeldern ein. Privatkundengelder zog Vontobel vor allem in Deutschland und Osteuropa an, während das Geschäft mit institutionellen Kunden wie Versicherungen, Fonds und Pensionskassen in den Schwellenländern besonders gut lief.

Die Höhe der verwalteten Vermögen bei Vontobel betrug Ende Juni 78,7 Milliarden Franken. Für die nächsten Monate rechnet Vontobel aufgrund der Schuldenkrise in den USA und Europa und nach den heftigen Kursschwankungen der vergangenen Tage mit einem schwierigen Geschäftsverlauf.

(cms/tno/sda)