Die Teilnehmer eines Assessments können von einem solchen Auswahltag nur profitieren und lernen, sich in speziellen Situationen realistischer einzuschätzen. Neben Fachwissen und analytischen Fähigkeiten hat der Bewerber auch die Gelegenheit, seine Softskills unter Beweis zu stellen. Einzelkämpfer sind nicht mehr gefragt – Teamfähigkeit dagegen ist zu einer unumstrittenen Kompetenz geworden. Auch wenn die Nervosität vor einem solchen Tag zunimmt – man sollte gelassen bleiben und ihn auch als eine Möglichkeit sehen, die eigenen Grenzen, Stärken und Schwächen auszumachen.

Nach einem intensiven Tag oder sogar mehreren Tagen weiss man auch für sich selbst: Möchte ich in diesem Unternehmen tätig sein? Kann ich mich hier weiterentwickeln, werde ich gefördert? Doch ein Assessment ist nicht nur ein Auswahltag für das Unternehmen; man kann sich auch für das Unternehmen entscheiden.

Vor allem ausschlafen

Im Internet finden sich zahlreiche Tipps und Tricks zum Thema Assessment zur Anregung – und auf Erfahrungsberichte von Studenten und Bekannten, die schon im Berufsleben stehen, lässt sich ebenfalls zurückgreifen. Diese Erfahrungen – ob positiv oder negativ – müssen aber nicht für jeden gleich sein. Auf bestimmte Aufgaben an einem Auswahltag kann man sich teilweise vorbereiten, aber das Wichtigste ist: Ausgeschlafen und mental fit zu einem Assessment erscheinen.

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Generell sind je nach Art des Assessments verschiedene Aufgaben zu lösen – Fallstudien, Teamaufgaben oder Einzelinterviews. Neben den analytischen Fähigkeiten bietet ein Assessment die Gelegenheit, die soziale Kompetenz und Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Dabei sollte man sich immer selbst treu bleiben und die Nerven behalten. So hinterlässt man einen bleibenden Eindruck bei den Beurteilern.