Das moderne Leben ist geprägt von immer kurzfristigeren Veränderungen im privaten und beruflichen Bereich und einer damit verbundenen ansteigenden Mobilität. Anbieter von Vorsorge- und Versicherungslösungen sind gefordert, diesen Herausforderungen mit Innovationen und einem grundlegend neuen Zielgruppenverständnis zu begegnen.

«Männlich, 28 Jahre, ledig, angestellt, mit einer traditionalistisch-konservativen Werthaltung.» Derartige Zielgruppendefinitionen sind angesichts der hohen Dynamik der Lebensläufe als Grundlage für die Entwick- lung und Vermarktung von Vorsorgelösungen nicht mehr adäquat. Denn je nach Lebenssituation und Lebensentwurf können die Anforderungen der Versicherten an die Produkte sehr unterschiedlich sein.

Vielfältige Lebensentwürfe

Für einen 28-jährigen Hochschulabsolventen beispielsweise stehen das Vorsorgesparen, der langfristige Aufbau seines Vermögens und Anschaffungen im Vordergrund. Mit dem Verlauf seiner Karriere entwickelt sich sein Einkommen und der für das Vorsorgesparen investierbare Betrag.

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Anders gestaltet sich die Situation für einen 55-Jährigen, der an einem Vorruhestand interessiert ist und seinen Lebensabend frei von Sorgen geniessen will. Von zentraler Bedeutung für ihn ist die langfristige Sicherung der monatlichen Bezüge bis zum unbestimmten Lebensende.

Da sich kaum ein Lebenslauf mit einem anderen vergleichen lässt, sind Vorsorgelösungen und -produkte wie die Fondspolice gefragt, die einfach, transparent und sicher sind und sich flexibel auf die individuelle Lebensentwicklung anpassen lassen. Die fondsgebundene Lebensversicherung ist insofern das einzige nachhaltige Instrument in der Vermögensverwaltung, weil sie individuelle Kapitalanlagen mit Risikoabsicherung und steuerlich optimierter Vermögensstrukturierung verbindet. Der Kunde geniesst eine Vielzahl von Freiheiten und kann entsprechend seiner Liquidität jederzeit Kapital entnehmen oder zuzahlen.

Neben den Produktvorteilen wiegt immer mehr eine ausgereif-te Investmentkompetenz. Deren Charakteristika sind eine umfangreiche Fondsauswahl, eine aktive Vermögensverwaltung, Garantiekonzepte und ein intelligentes Investmentmanagement, das auch kurzfristige Portfolioanpassungen erlaubt.

Investmentkompetenz

In allen Phasen des Anlageprozesses kommt die Investmentkompetenz zum Tragen:

Anlaufphase: Schon in der Anlaufphase werden durch eine intelligente, systematische Beitragssteuerung für Einmalbeiträge attraktive Einkaufsvorteile erzielt. Der investierte Betrag wird schrittweise aus einer risikoarmen Anlage in die gewählten Zielfonds umgeschichtet. Die Investition zu ungünstigen Einstiegskursen kann somit vermieden oder gemindert werden. Bei laufenden Beitragszahlungen wird dank des Durchschnittskosteneffekts, bei dem der Sparbetrag zu unterschiedlichen Einkaufskursen investiert wird, nachhaltig eine verbesserte Rendite am Ende der Laufzeit erzielt. Die Investition zu niedrigen Kursen sichert mehr Fondsanteile, und der Kunde profitiert, wenn die Kurse wieder steigen.

Aktive Vermögensverwaltung: Über die gesamte Laufzeit hinweg wird das Portfolio der Kunden durch Spezialisten optimal betreut und laufend überwacht. Wenn erforderlich, werden flexibel und kostenfrei Anpassungen des Portfolios an veränderte Situationen vorgenommen. Auf Wunsch kann eine individuelle Absicherung durch Höchststandgarantie-Konzepte renommierter Anbieter erfolgen.

Intelligentes Ablaufmanagement: Durch eine intelligente, systematische Anlagesteuerung in der Ablaufphase wird das Anlagevermögen des Kunden in den letzten fünf Jahren der Versicherungsdauer auf Wunsch schrittweise in risiko- und schwankungsärmere Fonds umgeschichtet. Ein mögliches Verlustrisiko am Laufzeitende aufgrund ungünstiger Kursentwicklungen wird somit gemindert.

Moderne Vorsorge- und Versicherungslösungen verfolgen langfristige Vorsorgeziele und bieten Absicherung von vielfältigen privaten und beruflichen Risiken. Gleichzeitig ermöglichen sie im Rahmen einer hoch entwickelten Investmentkompetenz kurzfristige Anpassungen an sich verändernde Lebensumstände und Situationen.