Neun von der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW zuvor aufbereitete Fallstudien zeigten den Nutzen von Business-Software auf. Unter der Leitung von Professor Ralf Wölfle wurden sie in vier Sessions präsentiert: Olivier Richner zeigte, wie Scott Sports von Freiburg aus Vertriebs- und Logistikprozesse weltweit steuert. Um es ihm gleich zu tun, war bei Freitag Taschen ein organisatorischer Generationenwechsel notwendig, den Filippo Castagna erläuterte. Der IT-Versandhandel erzielt im Zeit- und Innovationswettbewerb eine hohe Performance, was Bernhard Gysi von ARP Datacon und Michael Taraba von Rotronic aufzeigten.Welcher Nutzen mit Kundendaten erzeugt werden kann, erklärte Christiane Okonek von rbc Solutions. Esther Peterhans von kdmz und Ines Bohacek Rothenhäusler von buch.ch untermauerten die Thesen durch Beispiele.An der mit dem Verband simsa ausgerichteten Podiumsdiskussion wurde über Software-Bezugsformen gestritten. Für Beat Bussmann soll lizenzierte Standardsoftware auch in Zukunft erste Wahl bleiben, Opacc Software wolle etwa durch Aufwärtskompatibilität dazu beitragen. Stephan Sieber sieht mehrere Bezugsformen nebeneinander, weshalb SAP nach dem Konzept des Software-as-a-Service auch Funktionalität über das Internet bereitstellen will. Bruno von Rotz leistet mit Optaros Schweiz Open-Source-Lösungen Vorschub, weil der Standard viele Fälle nicht ökonomisch abdecken könne. Franz Josef Weiper, Ramco Systems, geht weiter: Mündigen Kunden empfiehlt er Prozessplattform-Technologien.

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