Neuer Ärger für Samsung: Nach den Untersuchungen der US-Organisation «China Labor Watch» zerren jetzt drei französische Nicht-Regierungsorganisationen den südkoreanischen Smartphone- und Tablethersteller vor den Richter. Dabei handelt es sich namentlich um Peuples solidaires, Sherpa und Indecosa.  Das berichtet das Technologieportal «heise online»

Die NGOs werfen dem Technologiekonzern konkret vor, in eigenen Fabriken und bei Zulieferern Jugendliche unter 16 Jahren zu beschäftigen. 

Hintergrund der Klage: Vergangenen September veröffentlichte die US-Organisation «China Labor Watch» eine Studie über die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Samsung-Produkten. Das Unternehmen betreibt in China 12 eigene Fabriken und verfügt darüber hinaus über zahlreiche Zulieferer.

Nach Abschluss der Recherchen ging die Organisation mit Samsung hart ins Gericht. So müssten die Beschäftigten laut CLW bis zu 12 Stunden im Stehen arbeiten, ausserdem stünde Diskriminierung bei Alter und Geschlecht an der Tagesordnung, über 100 Überstunden würden zudem verlangt und zu guter Letzt würden Mitarbeiter unter 18 Jahren zu denselben Bedingungen wie Erwachsene arbeiten.

(muv/aho)

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