Die Liechtensteiner Verwaltungs- und Privatbank (VP Bank) hat im ersten Halbjahr 2013 einen leicht höheren Bruttoerfolg als in der Vorjahresperiode erwirtschaftet. Dabei lag der Konzerngewinn bei 28,3 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von rund 17 Prozent.

Der Konzerngewinn des Vorjahres wurde aber durch die Umstellung vom Leistungs- auf den Beitragsprimaten der Treuhand-Personalstiftung um 22,8 Millionen Franken beeinflusst. Bereinigt um diesen Effekt, sei im Vorjahr ein deutlich tieferer Konzerngewinn von 11,4 Millionen Franken erzielt worden, teilte die Bank mit.

Im Vergleich zur Vorjahresperiode hätten die operativen Erträge erhöht und der Geschäftsaufwand dank strikter Kostendisziplin erneut gesenkt werden können. Die starke Eigenkapitalbasis bietet laut der VP Bank ideale Voraussetzungen, um gezielt Wachstumschancen zu nutzen.

Handelserfolg deutlich kleiner

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Die Erträge legten in der Berichtsperiode um 1,7 Prozent auf 127,9 Millionen Franken zu. Während der Erfolg des Zinsgeschäfts um 9,6 Prozent auf 47,2 Mio. Fr. kletterte und auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ein Plus von 6,1 Prozent auf 62,6 Millionen Franken verzeichnete, sank der Handelserfolg um gut einen Fünftel auf 9,0 Millionen Franken.

Die verwalteten Kundengelder beliefen sich auf 28,8 nach 28,5 Milliarden Franken per Ende 2012. Aufgrund der regulatorischen Veränderungen sowie eines grösseren Abflusses aus einem Drittfonds hätten diese Zuflüsse jedoch nicht vollständig die Abflüsse von betreuten Kundenvermögen kompensieren können. Dem Geldinstitut flossen Kundengelder von netto 439 Millionen Franken ab.

(sda/vst/aho)