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VTB-Chef prophezeit Bankensterben in Russland

Andrej Kostin rechnet mit Privatisierungserlösen von bis zu drei Milliarden Dollar. (Bild: Bloomberg)

Für Andrej Kostin, Chef der zweitgrössten Bank Russlands VTB, ist klar: Viele Banken des Landes werden wegen der Eigenkapitalanforderungen nicht überleben. Auch VTB selbst brauche zusätzliches Kapital

Veröffentlicht am 13.02.2013

Der Chef der zweitgrössten Bank Russlands hat Zweifel an der Überlebensfähigkeit vieler Geldhäuser des Landes geäussert. Nicht alle russischen Finanzinstitute würden die in Kürze nötig werdende Umsetzung der neuen Eigenkapitalanforderungen Basel II und Basel III schaffen.

Dies sagte VTB-Chef Andrej Kostin dem «Handelsblatt». Das sei aber nicht weiter schlimm, denn mit derzeit 900 Geldhäusern gebe es «immer noch zu viele Banken in Russland».

Zugleich äusserte sich Kostin optimistisch, dass sein Institut bereits in diesem Jahr privatisiert werde. Wegen der Weiterentwicklung des nach der Sberbank zweitgrössten Geldhauses Russlands sei zusätzliches Kapital erforderlich.

Kostin rechnet mit Privatisierungserlösen zwischen einer und drei Milliarden Dollar.

(vst/chb/sda)

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