Europas grösster Autobauer Volkswagen bleibt auch in den USA auf steilem Wachstumskurs. 2012 legten die Wolfsburger beim Absatz im Vergleich zum Vorjahr um gut 35 Prozent auf fast 440'000 Autos zu. Damit hat VW seine Auslieferungen seit 2009 mehr als verdoppelt und das beste Jahresergebnis seit 1973 eingefahren. 

Auch der Dezember schnitt mit gut 44'000 Autos um 35 Prozent besser ab als der Vorjahresmonat. Wachstumstreiber 2012 war vor allem der Passat: Hier verfünffachten sich die Verkäufe im Vergleich zu 2011.

Nach dem Jetta, der unter dem Vorjahresniveau blieb, ist der Passat das am meisten verkaufte Modell der Wolfsburger in den USA. Zusammen machen sie rund zwei Drittel des Absatzes aus.

Chrysler legt mehr als 20 Prozent zu

An die Stückzahlen der drei grossen US-Hersteller kommt VW jedoch nicht heran: Marktführer General Motors verkaufte im eigenen Land rund 2,6 Millionen Wagen, ein Plus von 4 Prozent. Bei Ford waren es knapp 2,3 Millionen Autos, ein Zuwachs von 5 Prozent. Und die Fiat -Tochter Chrysler kam auf annähernd 1,7 Millionen Wagen, 21 Prozent mehr als 2011.

Im Dezember steigerte Chrysler den Absatz auf dem Heimmarkt um 10 Prozent. Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Die von Chrysler veröffentlichten Zahlen bedeuten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den 33. monatlichen Anstieg in Folge.

Porsche mit Rekord

Auch der deutsche Sportwagenbauer Porsche bleibt in den USA auf der Überholspur und steigerte seinen Absatz 2012 um ein Fünftel. Alleine im Dezember legte die VW-Tochter um 61 Prozent auf gut 2950 Autos zu, wie das Unternehmen mitteilte. 

Im gesamten Jahr brachte Porsche mehr als 35'000 Neuwagen auf die Strasse und damit so viele wie nie zuvor in den USA.

(tno/aho/sda/awp)