Die VZ Holding hat im Geschäftsjahr 2014 Ertrag und Gewinn deutlich gesteigert. Der Betriebsertrag stieg um 15 Prozent auf 196,9 Millionen Franken. Die Betriebskosten erhöhten sich derweil um 12 Prozent auf 105,6 Millionen Franken, was beim Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda ein Plus von 19 Prozent auf 91,3 Millionen Franken ergab.

Unter dem Strich verblieb ein um 17 Prozent verbesserter Reingewinn von 70,4 Millionen Franken, wie die Gruppe am Montag mitteilte. Die Aktionäre sollen eine höhere Dividende von 3,50 Franken nach 3,00 Franken im Vorjahr erhalten.

Prognosen übertroffen

Mit dem vorgelegten Zahlenkranz hat der Finanzdienstleister die Prognosen übertroffen. Von AWP befragte Analysten rechneten im Durchschnitt mit einem Betriebsertrag von 194,7 Millionen, einem Ebitda von 87,9 Millionen und einem Reingewinn von 68,3 Millionen Franken.

Der Netto-Zufluss von Neugeld lag 2014 bei 1,9 Milliarden Franken. Zum Vergleich: Im Vorjahr verzeichnete das Unternehmen einen Zufluss von «über 1,7 Milliarden». Die von der VZ Gruppe verwalteten Vermögen (AuM) stiegen 2014 um 20 Prozent auf 14,5 Milliarden Franken per Ende Jahr. Das Unternehmen beschäftigte per Ende 2014 708 Mitarbeiter nach 674 im Vorjahr.

Mehr Gewinn für 2015 erwartet

Auch 2015 rechnet das Management mit höheren Erträgen und wachsendem Gewinn. Noch lasse sich zwar schwer abschätzen, wie sich die Aufgabe des Euro-Mindestkurses auf die Schweizer Wirtschaft auswirken werde, lässt sich Matthias Reinhart, Vorsitzender der Geschäftsleitung, in der Mitteilung zitieren. Aber: «Die Entwicklung unseres Geschäfts ist ziemlich konjunkturresistent, und dank dem Wachstum in allen Bereichen können wir die Frankenstärke gut abfedern.»

(awp/ise/ama)

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