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Waadtländer Kantonalbank: Weniger Gewinn, boomende Hypotheken

Begehrte Waadtländer Region und Unesco-Welterbe: Lavaux am Genfersee. (Bild: Keystone)

Die BCV erzielte in den ersten neun Monaten einen leicht tieferen Bruttogewinn als im Vorjahr. Der Ertrag konnte nicht zuletzt auf Grund des stark wachsenden Hypothekargeschäfts gesteigert werden.

Veröffentlicht am 10.11.2011

Die Waadtländer Kantonalbank (BCV) hat in den ersten neun Monaten 2011 im Vorjahresvergleich einen um 3 Prozent tieferen Bruttogewinn von 360 Millionen Franken erwirtschaftet. Den Ertrag konnte die Bank um 1 Prozent auf 760 Millionen Franken steigern.

Gleichzeitig erhöhte sich der Gesamtaufwand um 4 Prozent auf 400 Millionen. Der höhere Aufwand sei vor allem auf die Übernahme der Banque Franck Galland zurückzuführen, die zu einem um 6 Prozent gestiegenen Personalaufwand führte.

Das Hypothekargeschäft erlebte einen starken Zuwachs von 7 Prozent oder 1,4 Milliarden und beträgt nun 21,6 Milliarden Franken. Auch die übrigen Kredite nahmen zu und zwar um 19 Prozent auf 6,3 Milliarden, wie die Bank mitteilte.

Während die Spar- und Kundeneinlagen um 5 Prozent auf 11,5 Milliarden Franken kletterten, sank das Volumen der verwalteten Vermögen um 0,8 Prozent auf 75,3 Milliarden Franken. Der Nettoneugeldzufluss betrug 600 Millionen Franken.

(vst/sda)

 

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