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Quartalszahlen
Währungsverluste bremsen SAP

Hauptsitz in Walldorf: SAP bestätigt den Jahresausblick. (Bild: Bloomberg)

Europas grösster Softwarehersteller hat in den vergangenen drei Monaten den Umsatz nur leicht steigern können. Besser sieht es beim Ergebnis unter dem Strich aus.

Veröffentlicht am 21.10.2013

Negative Währungseffekte haben Europas grössten Softwarehersteller SAP im dritten Quartal ausgebremst. Trotz der deutlichen Erholung der Geschäfte in China erhöhte sich der Umsatz lediglich um zwei Prozent auf 4,045 Milliarden Euro, wie das im Dax notierte Unternehmen mitteilte.

Dank weniger schnell gewachsener Kosten konnten die Walldorfer den Gewinn stärker ausweiten. Vor Steuern legte er um gut ein Viertel auf 1,035 Milliarden Euro zu. Analysten hatten bei beiden Kennzahlen allerdings mit mehr gerechnet.

An den Jahreszielen halten die Walldorfer fest. Im Sommer hatte SAP das währungsbereinigte Wachstumsziel mit Software- und softwarebezogenen Dienstleistungen von 11 bis 13 Prozent gekappt und peilt seitdem nur noch ein Plus von mehr als zehn Prozent an. Der bereinigte Betriebsgewinn soll von 5,21 Milliarden Euro vor einem Jahr auf 5,85 bis 5,95 Milliarden Euro emporschnellen.

(awp/vst/tke)

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