Der Klima- und Fertigungstechnikkonzern Walter Meier hat im Geschäftsjahr 2012 dank Akquisitionen mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Der Umsatz legte um knapp 12 Prozent auf 717,8 Millionen Franken zu. Der Reingewinn stieg um über 4 Prozent auf 54,1 Millionen Franken.

Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte resultierte ein organisches Wachstum von 1,9 Prozent, wie Walter Meier mitteilte. Das Betriebsergebnis (Ebitda) stieg innert Jahresfrist von 69,4 Millionen auf 80,9 Millionen Franken. Auf Stufe Ebit resultierte ein Gewinn von 64,7 Millionen Franken (+14,5 Prozent).

Vorwiegend akquisitionsbedingt erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Jahresende 2011 um 391 auf 2018 Mitarbeitende.

Unter der Voraussetzung, dass sich die Wirtschaftslage in den Kernmärkten Schweiz und USA nicht substanziell verschlechtere, erwartet Walter Meier für 2013 einen weiteren Umsatzzuwachs, allerdings schwächer als 2012.

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Diese Umsatzerwartung sei aber vor allem auf den Effekt der ganzjährigen Konsolidierung der 2012 erworbenen Geschäftseinheiten zurückzuführen, schreibt das Unternehmen. Ein substanzielles organisches Wachstum sei weiterhin nicht zu erwarten.

(chb/tke/sda)