Der Klima- und Fertigungstechnikkonzern Walter Meier verkauft sein Klima-Handelsgeschäft in Deutschland. Nach dem Ausstieg in Frankreich und Grossbritannien in den Jahren 2010 und 2011 werde damit das Handelsgeschäft auf die Schweiz fokussiert, teilte das Unternehmen mit.

Der verkaufte Bereich erwirtschaftete 2012 mit 110 Beschäftigten einen Umsatz von 37 Millionen Euro. Käufer der Walter Meier (Klima Deutschland) ist der Hauptlieferant Swegon. Damit sei der langfristige Fortbestand des Geschäfts gesichert.

Die Transaktion erfolge auch vor dem Hintergrund, dass in der gesamten HLK-Branche (Heizen, Lüftung, Kühlen) die vertikale Integration forciert werde. Walter Meier verfolge diese Strategie ebenfalls im Bereich Luftbefeuchtung.

Konzentration auf Luftbefeuchtung

Im Jahresergebnis 2013 wird laut Mitteilung der Erfolgsbeitrag aus dem deutschen Handelsgeschäft fehlen. Aus dem Verkauf sei aber mit einem Sondereffekt zu rechnen, «der die operative Ergebnislücke mehr als aufheben werde».

Mit diesem Schritt hat Walter Meier nach eigenen Angaben die langjährige Konzernstrategie, das Handelsgeschäft in der Klimatechnik auf die Schweiz zu fokussieren und sich in den globalen Märkten auf die Luftbefeuchtung und Verdunstungskühlung zu konzentrieren, abgeschlossen.

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(tno/aho/sda)