Fünf Tage die Woche arbeiten, ohne Lohn, ohne Einarbeitung und ohne Arbeitszeugnis. Das behauptet Kyle Grant während neun Monaten zwischen 2012 und 2012 bei Warner Music als Praktikant erlebt zu haben. Er ist nicht der einzige mit dieser Story. Seine Anwälte vertreten 3000 andere Ex-Warner-Music-Praktikanten und zerren den Konzern nun vor Gericht.

Mitte Mai erlaubte Richter Paul Gardephe den Anwälten, Ex-Praktikanten, die seit 2010 bei Warner arbeiteten, über die Sammelklage zu informieren. Damit könnte die Klägerschaft nochmals anwachsen. Die Anwälte von Virginia & Ambinder and Leeds Brown reichten die Sammelklage 2013 ein und bezichtigen Warner, gegen das Arbeitsrecht New Yorks verstossen zu haben.

Die gleichen Anwälte gehen in ähnlichen Fällen auch gegen Sony Music und Columbia Recording vor.