Wie die alte Riege von Swiss Steel den Betrieb falsch gemanagt hat, «das treibt mir die Tränen in die Augen», formuliert es ein ehemaliges Kader-Mitglied, das anonym bleiben will, gegenüber der «Handelszeitung». «Da waren Leute dran, die von Stahl keine Ahnung und das Potenzial nicht ausgeschöpft haben.»

Das könnte sich mit den Veränderungen im Aktionariat bei dem Luzerner Stahlhersteller nun ändern. Die BigPoint Holding AG von Grossaktionär Martin Haefner trennt sich von 306 Millionen Aktien und veräussert diese an die PCS Holding AG von Stadler Rail-Patron Peter Spuhler. Dies entspreche rund 10 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte von Swiss Steel, heisst es in einem Communiqué am Freitag.