Das Ölserviceunternehmen Weatherford konnte sich sämtlicher ziviler finanzieller Forderungen im Zusammenhang mit dem Unglück im Golf von Mexiko aus dem Jahr 2010 entledigen. Das Bezirksgericht Louisiana hat sämtliche gegen das Unternehmen erhobene Forderungen abgewiesen, teilte Weatherford mit.

Richter Carl Barbier zufolge liegen keine Beweise vor, dass die von Weatherford verwendeten Bauteile schadhaft waren. Gleiches gelte für fragliche Handlungen oder Unterlassungen, die zum Blowout geführt haben könnten.

Bereits im letzten Juni hatte sich Weatherford mit dem britischen Ölkonzern BP geeinigt. Im Rahmen der seinerzeit getroffenen Vereinbarung stellt Weatherford BP 75 Millionen US-Dollar für einen Entschädigungsfonds zur Verfügung und wurde im Gegenzug von Forderungen freigestellt.

(chb/vst/awp)