Das Erdölserviceunternehmen Weatherford hat im vierten Quartal 2011 mit 3,71 Milliarden Dollar einen so hohen Quartalsumsatz wie nie zuvor erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 27 Prozent, wie das US-amerikanische Unternehmen mit Sitz in der Schweiz mitteilte.

Der Vorsteuergewinn belief sich auf 254 Millionen Dollar und fiel damit mehr als doppelt so hoch aus wie 2010. Ohne Sondereffekte wie Gebühren für Vermögenswerte in Libyen und Restrukturierungskosten hätte sich der Gewinn laut Weatherford auf 352 Millionen Dollar belaufen. Der Betriebsgewinn stieg von 294 Millionen Dollar im vierten Quartal des Vorjahrs auf 405 Millionen Dollar im laufenden Jahr.

Insgesamt hat Weatherford im Geschäftsjahr 2011 damit einen Vorsteuergewinn von 772 Millionen Dollar erzielt, wie aus der Mitteilung weiter hervorging. Der Jahresumsatz belief sich auf 12,9 Milliarden Dollar. Die Schulden des Konzerns lagen Ende 2011 mit 7,23 Milliarden Dollar 14 Prozent höher als Ende 2010.

Anzeige

(tno/sda)