Das Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford hat im zweiten Quartal 2012 den Umsatz auf den höchsten Stand der Geschichte des Unternehmens gesteigert. Der Umsatz wuchs gegenüber dem Vergleichsquartal aus dem Vorjahr um 24 Prozent auf 3,78 Milliarden US-Dollar, zum Vorquartal resultierte ein Wachstum von 5 Prozent, teilte Weatherford mit.

Vergleich am Horizont

Der Vorsteuergewinn erhöhte sich derweil auf 205 Millionen US-Dollar von 157 Millionen im Vorjahr. Um Sonderfaktoren bereinigt erreichte der Vorsteuergewinn 276 Millionen.

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Dabei seien Rückstellungen in der Höhe von 100 Millionen für mögliche Vergleichszahlungen in einer Untersuchung der US-Regierung betreffend unzulässigen Verkaufspraktiken in gewissen Ländern verbucht worden. Hinzu kamen weitere ausserordentliche Kosten im Umfang von 24 Millionen und ein Gewinn von 53 Millionen aus dem Verkauf untermeerischen Steuerungsgeschäft.

Für das laufende dritte Quartal rechnet Weatherford mit einem Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,30 bis 0,33 US-Dollar. Ende April hatte das Unternehmen für das zweite Quartal einen EPS von 0,24 bis 0,26 US-Dollar in Aussicht gestellt.

Im Gesamtjahr 2012 will Weatherford den Umsatz und das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr etwa im wichtigen Nordamerikageschäft moderat steigern. Wachsen will das Unternehmen vor allem in Südamerika, Teilen von Afrika, im Mittleren Osten, Russland oder in der Region Asien-Pazifik.

(chb/aho/awp)