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Durchbruch
Weg frei für US-Expansion von Stadler Rail

Peter Spuhler: Durchsetzungsvermögen in den Staaten. Keystone

Lange stand der Vorstoss des Thurgauer Zugbauers in den USA unter keinem guten Stern. Doch nun steht den Geschäften nichts mehr im Weg.

Von Bernhard Fischer
am 23.05.2017

Stadler Rail plant einen neuen Fabrikstandort im US-Bundesstaat Utah. Die Errichtungskosten belaufen sich auf 45 Millionen Dollar. Das geht gemäss Recherchen der «Handelszeitung» aus einem Brief (siehe «PDF-Downloads») von Stadlers US-Chef Martin Ritter an den Senator von Utah hervor.

Hing der Bau der Fabrik bislang von der Genehmigung staatlicher Fördergelder durch die Trump-Administration für das kalifornische Mammutprojekt Caltrain ab, so steht die Finanzierung jetzt ausser Frage. Die oberste US-Verkehrsbehörde bestätigte am Montagabend amerikanischer Zeit die Freigabe der Finanzmittel für das Projekt. 

So gross wie 20 Fussballfelder

Die Stadler-Rail-Fabrik soll auf einem Gelände in der Grösse von 13 Hektaren bei Clearfield City in Utah entstehen, so gross wie 20 Fussballfelder, wie Projektdokumente zeigen (siehe «PDF-Downloads»). «Erst kommt das Thema noch in den Verwaltungsrat», sagt eine Stadler-Rail-Sprecherin zur «Handelszeitung». Bisher hatte das Unternehmen in Utah lediglich eine Endmontagehalle.

Auftragswert: 550 Millionen Dollar

Bei Caltrain geht es um den Ausbau einer elektrifizierten Bahnstrecke samt dazugehörigen Zugwagen, die Stadler Rail liefern soll. Der Auftragswert für 96 Wagen beläuft sich auf 550 Millionen Dollar, mit der Option auf die Lieferung weiterer 96 Wagen.

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