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Wegen des Brexit könnte die UBS auf Frankfurt setzen

UBS in Frankfurt: Der Standort könnte für die Bank an Bedeutung gewinnen. Keystone

Die UBS ist auf den Brexit vorbereitet: Die Grossbank kann bei Bedarf den Standort Frankfurt ausbauen, falls der Austritt Grossbritanniens aus der EU dies erforderlich macht.

Veröffentlicht am 16.01.2017

Die Grossbank UBS könnte im Zuge des Brexit bei Bedarf ihre Aktivitäten in der deutschen Bankenmetropole Frankfurt ausbauen. «Wir haben eine Basis in Frankfurt, wo unser Vermögensverwaltungsgeschäft angesiedelt ist – und nicht nur das. Wir haben dort die Grundstruktur und verfügen über Infrastruktur, die bei Bedarf ausgebaut werden kann», sagte UBS-Chef Sergio Ermotti am Montag am Weltwirtschaftsforum in Davos.

Derzeit sei es aber noch zu früh, um konkrete Massnahmen zu treffen. Dafür benötige die UBS mehr Klarheit.

UBS beschäftigt über 5000 Leute in London. Sollte die Schweizer Bank im Zuge eines Brexits einen Umzug europäischer Aktivitäten planen, könnten früheren Angaben zufolge 20 bis 30 Prozent dieser Beschäftigten betroffen sein.

(sda/mbü)

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