Als Reaktion auf die von den USA und der EU verhängten Wirtschaftssanktionen arbeitet Russlands grösstes Geldhaus Sberbank künftig mit eigenen Bankkarten. Diese seien eine Alternative zu den internationalen Branchenführern Mastercard und Visa, die mehrere Transaktionen von einigen russischen Banken gestoppt hätten, teilte Sberbank am Montag der Agentur Interfax zufolge mit.

Die Bankkarten der Sberbank würden in ganz Russland entgegengenommen und bis zu 50 Prozent des Bankkartenverkehrs im Riesenreich decken. Bislang hat die Sberbank nach eigenen Angaben rund 800'000 solcher Karten hergestellt. Ende März hatte Kreml-Chef Wladimir Putin ein eigenes Zahlungssystem in Auftrag gegeben.

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(sda/chb)