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Weitere Hiobsbotschaft für Cisco-Mitarbeiter

Wenig Beifall darf Cisco-CEO John Chambers von seinen Mitarbeitern erwarten. (Bild: Keystone)

Jetzt kommts knüppeldick beim Netzwerkmulti Cisco Systems: Deren CEO John Chambers plant trotz Milliardengewinn die Streichung von 1300 Stellen.

Veröffentlicht am 24.07.2012

Der weltgrösste Netzwerkhersteller Cisco greift zu weiteren Sparmassnahmen. Wegen der Schuldenkrise in der Eurozone und den zurückhaltenden Bestellungen von Unternehmen sollen weitere rund 1300 Stellen wegfallen, teilte das Unternehmen in San Jose mit.

Zuletzt waren etwas mehr als 65'000 Menschen bei Cisco beschäftigt. Das Technologieunternehmen dreht damit weiter an der Kostenschraube.

Vor einem Jahr hatte Cisco angekündigt, dass 6500 Stellen gestrichen werden. Mit diesem Schritt will der Konzern die Kosten um eine Milliarde Dollar jährlich senken.

Unternehmenschef John Chambers hatte bereits im Mai gesagt, dass sich die Kunden mit der Anschaffung neuer IT allgemein eher zurückhalten.

Dennoch konnte Cisco den Umsatz im dritten Quartal (bis Ende April) des laufenden Geschäftsjahres um sieben Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar steigern - der Gewinn legte gar um ein Fünftel auf 2,2 Milliarden Dollar zu.

(chb/aho/awp)

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