Im weltweiten Skandal um manipulierte Zinssätze hat ein New Yorker Gericht zwei weitere Ex-Derivate-Händler der niederländischen Rabobank angeklagt. Die beiden Briten würden beschuldigt, den Libor-Satz zu ihren Gunsten beeinflusst zu haben, teilte das US-Justizministerium mit.

Zwei weitere ehemalige Rabobank-Händler hatten bereits vor kurzem ihre Schuld eingestanden.

Wichtiger Referenzzins

Der Libor (London Interbank Offered Rate) ist einer der wichtigsten Referenzsätze für Hypotheken und andere Kredite. Von ihm hängen weltweit Finanzgeschäfte im Volumen von mehreren Hundert Billionen Dollar ab.

Der Zinssatz wird einmal am Tag ermittelt und beruht auf Angaben der Banken zu den Refinanzierungskosten. Die Rabobank hatte im Oktober wegen der Affäre einer Strafe von einer Milliarde Dollar zugestimmt.

(reuters/chb)