Mit der Neuen Privat Bank (NPB) AG aus Zürich ist eine weitere Schweizer Bank ins Visier der amerikanischen Behörden geraten. Was das US-Justizdepartement (DoJ) der Zürcher Bank vorwirft, ist jedoch nicht bekannt.

Fredy Schwab, Mitglied der NPB-Geschäftsleitung, bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda einen entsprechenden Zeitungsbericht der «Zentralschweiz am Sonntag».

Wie viele andere Schweizer Banken mit US-Kunden seien sie vom DoJ kontaktiert worden, wird Konzernchef Markus Ruffner im Bericht zitiert. Und: In Absprache mit der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) kooperiere die Bank im Rahmen der schweizerischen Gesetzgebung mit den US-Behörden.

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Über ein Dutzend Schweizer Banken im Visier

Weitere Angaben könne die Bank nicht machen, sagte Schwab. Auch nicht zur Frage, ob es um ein Verfahren gegen die Bank oder gegen deren Organe gehe, schreibt die «Zentralschweiz am Sonntag».

Die US-Justiz nahm über ein Dutzend Schweizer Banken ins Visier, darunter die Credit Suisse, Julius Bär sowie die Zürcher und Basler Kantonalbanken. Dabei geht es um den Verdacht, dass diese Institutionen oder deren Mitarbeiter US-Steuerpflichtigen geholfen haben sollen, ihr Geld in der Schweiz vor dem Fiskus zu verstecken.

(vst/aho/sda)