Die 22-jährige Schaffhauserin Céline ist nicht allein mit ihrem Kampf gegen den deutschen Pharmakonzern Bayer. Zwei weitere Frauen in der Schweiz haben Verfahren gegen Bayer gestartet wegen der Verhütungspillen Yaz und Yasmin. Das berichtet die «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe. Die beiden Frauen waren bereits beim Friedensrichter, habe ihre Verfahren indes noch nicht beim Gericht hängig gemacht.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Weltweit sind Tausende von Verfahren gegen Bayer hängig. Immer geht es um die Bayer-Verhütungspillen Yaz und Yasmin. Während das Pharmaunternehmen in den USA mit Anspruchstellerinnen schon tausende von Vergleichen geschlossen und mehr als eine Milliarde Dollar bezahlt hat, ist es für Klägerinnen in der Schweiz ungleich schwieriger, gegen Bayer zu gewinnen. Dies hat vor allem mit dem klägerfeindlichen Prozessrecht zu tun, das in der Schweiz und in Kontinentaleuropa gilt, berichtet die «Handelszeitung».

Auch Geld spielt eine Rolle. Während die Schaffhauserin Céline mit einem Anwalt einer dreiköpfigen Kanzlei für ihre Forderung kämpft, hat Bayer eine renommierte Wirtschaftskanzlei mit 80 Anwälten engagiert.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der Handelszeitung, ab Donnerstag an Ihrem Kiosk.