Der Umsatz von Bucher Industries stieg um 11,7 Prozent auf 2,61 Milliarden Franken. Operativ und unter dem Strich steigerte sich der Mischkonzern jeweils um über ein Fünftel: Das Betriebsergebnis (Ebit) kam bei 229,1 Millionen zu liegen, während beim Reingewinn 154,2 Millionen zusammenkamen. Die Zahlen sind höher als von Analysten erwartet und bescheren den Aktionären eine bessere Dividende. Statt 4 Franken gibt es nun 5 Franken pro gehaltenem Titel.

Die Märkte für Kommunalfahrzeuge, der zweitgrössten Sparte der Gruppe, entwickelten sich stabil. Dabei konnte Bucher auch einen Grossauftrag von 50 Millionen Franken von der Stadt Moskau bearbeiten, der die Kapazitäten im ersten Halbjahr auslastete. In Europa erwies sich der Markt für Kehrfahrzeuge auf tiefem Niveau stabil.

Abschwächung in China und Westeuropa

Auch die Glasbehälterindustrie zeigte sich im Grossen und Ganzen wie im Vorjahr: Dort stellt Bucher Maschinen für die Glasproduktion her. Eine Abschwächung wegen sinkender Nachfrage nach Industriehydraulik und Baumaschinen in Westeuropa und China erlebte die Sparte für Hydraulik-Komponenten.

Der Auftragseingang der Bucher-Gruppe sank um 3,8 Prozent auf 2,49 Milliarden Franken, während der Auftragsbestand Ende Jahr mit 795,3 Millionen. um 13,8 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Die Bucher-Führung zeigt sich aber dennoch optimistisch für das laufende Jahr.

Hoffnung auf Hydraulikbereich

Landmaschinen dürften weiter gut laufen, wenn auch mit tieferen Wachstumsraten. In den anderen Firmenteilen werde sich die Nachfrage laut der Einschätzung etwa so entwickeln wie bisher, wobei die Hydraulikkomponenten wegen Zukäufen beim Umsatz zulegen sollten.