Die Wettbewerbskommission (Weko) büsst die Firma Musik Olar wegen Preisabsprache mit 65'000 Franken. Die Generalimporteurin und Grosshändlerin von Saiteninstrumenten hat ihren Wiederverkäufern maximale Rabatte beim Weiterverkauf vorgegeben.

Die Firma verpflichtete sich, künftig keine Preisabsprachen mehr zu treffen, wie die Weko am Donnerstag mitteilte. Die Preisabsprachen hatten von Anfang 2010 bis Mitte 2013 gedauert.

Echten Wettbewerb verhindert

Musik Olar und ihre Wiederverkäufer waren übereingekommen, dass die von der Generalimporteurin veröffentlichte Preisliste für Saiteninstrumente und Zubehör verschiedener Marken unter Berücksichtigung der Rabatte verbindlich ist. Damit wurden Abreden über Mindestpreise getroffen, sogenannte Preisbindungen zweiter Hand. Das verhinderte, dass die Händler echten Preiswettbewerb betreiben konnten.

Die Weko schloss die Untersuchung mit der einvernehmlichen Verpflichtung ab, dass Musik Olar künftig weder direkt noch indirekt auf die Verkaufspreise im Handel Einfluss nimmt. Der Entscheid kann ans Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden.

(sda/ise/hon)