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Breitband
Weko eröffnet Untersuchung gegen Swisscom

Carsten Schloter: Weko wegen Breitbandinternet am Hals. (Bild: Keystone)

Schon wieder Ärger für die Swisscom: Nun untersucht die Wettbewerbsbehörde das Verhalten des Konzerns im Bereich Breitbandinternet.

Veröffentlicht am 19.07.2013

Die Swisscom ist erneut im Visier der Wettbewerbskommission (Weko). Sie soll bei Breitbandinternet für Geschäftskunden Konkurrenten behindert haben. Die Behörde hat darum eine Untersuchung gegen den Telekomkonzern eröffnet.

Konkret geht es um eine Ausschreibung der Post. Sämtliche Poststandorte in der Schweiz sollen über Breitbandinternet vernetzt werden. Der Marktführer Swisscom und zwei weitere Fernmeldedienstanbieter haben hierfür Angebote unterbreitet.

Um gegenüber der Post offerieren zu können, waren die anderen beiden Anbieter aber auf Vorleistungsprodukte der Swisscom angewiesen.

Es bestünden Hinweise darauf, dass Swisscom die Vorleistungspreise für Konkurrenten so hoch angesetzt hat, dass diese nicht in der Lage waren, konkurrenzfähige Angebote zu machen, heisst es in der Mitteilung der Weko. In der Folge habe dann Swisscom den Zuschlag erhalten.

(chb/sda)

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