Wells Fargo geht e belnend: Der Reingewinn der amerikanischen Grossbank stieg dank guter Geschäfte mit Hypotheken und Einlagen um 22 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar, wie das Finanzinstitut mitteilte. Abzüglich Dividendenzahlungen lag der Überschuss bei etwa 4,9 Milliarden Dollar. Es ist das 13. Quartal in Folge, in dem die Bank ihren Gewinn je Aktie erhöhen konnte.

Zu Jahresbeginn zahlte sich auch der vor einiger Zeit eingeschlagene Sparkurs aus. Die Einnahmen gingen leicht zurück auf 21,3 Milliarden Dollar nach 21,9 Milliarden Dollar im Vorquartal. Die Wells-Fargo-Aktie gab vorbörslich 1,1 Prozent nach.

Stark in Wohnimmobilien

Wells Fargo hatte 2008 in der Finanzkrise den Rivalen Wachovia übernommen und war damit zum größten Kreditgeber für Wohnimmobilien in den USA aufgestiegen. Zudem verfügt sie über das grösste Filialnetz in den USA - noch vor JP Morgan Chase.

Zuvor hatte bereits JP Morgan Einblick ins erste Quartal gegeben und ebenfalls einen Rekordgewinn verkündet. Damit haben die US-Banken zum Jahresbeginn stark aufgetrumpft.

(se/reuters)