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Weltgrösster Bierkonzern greift nach Corona

Ein Six-Pack Cornoa: Bald auf der Bier-Karte von Anheuser-Busch Inbev? (Bild: Keystone)

Der grösste Brauereikonzern der Welt will weiter wachsen: Anheuser-Busch Inbev plant laut Berichten die Übernahme des mexikanischen Corona-Herstellers Grupo Modelo.

Veröffentlicht am 25.06.2012

Der weltgrösste Brauereikonzern Anheuser-Busch Inbev («Becks», «Stella Artois») steht einem Insider zufolge vor der Komplettübernahme des Brauers Grupo Modelo («Corona»). Ein Zukauf der restlichen 50 Prozent an den Mexikanern für mehr als 12 Milliarden US-Dollar (9,5 Milliarden Euro) könnte bereits in der laufenden Woche angekündigt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und beruft sich auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Noch sei das Geschäft aber nicht in trockenen Tüchern und könne scheitern, heisst es. Sprecher der beiden Unternehmen lehnten eine Stellungnahme ab. Zuvor hatte bereits das «Wall Street Journal» über die Kaufabsichten berichtet.

2008 war Inbev mit der Übernahme von Anheuser Busch, der mit 52 Milliarden Dollar bislang grössten in der Branche, in den Besitz von 50 Prozent der Grupo-Modelo-Anteile gekommen. Modelo verkauft sein Bier neben dem mexikanischen Heimatmarkt auch im Nachbarland USA und weiteren Ländern.

Anheuser-Busch Inbev ist aus einer ganze Reihe von Übernahmen entstanden und hatte bekräftigt, auch weiterhin auf der Suche nach Zukäufen zu sein.

 
(tno/chb/awp)
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