Die Auslandsbanken in der Schweiz haben im vergangenen Jahr solid gewirtschaftet. Trotz einer rückläufigen Zahl an Finanzinstituten stieg der gemeinsame Gewinn aller Auslandsbanken in der Schweiz um 23 Prozent auf 2,37 Milliarden Franken.

Auch die von den Banken verwalteten Vermögen stiegen im Vergleich zu 2012 um 9 Prozent auf insgesamt 960 Milliarden Franken, wie der Verband der Auslandsbanken am Dienstag mitteilte. Dabei konnten die bestehenden Banken den Rückgang von 129 auf nunmehr 122 Institute wettmachen.

Anzahl der Beschäftigten leicht rückläufig

Leicht rückläufig war indes der Bruttogewinn. Dieser fiel im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 2,86 Milliarden Franken. Dasselbe gilt für die Anzahl der Beschäftigten. Der Rückgang um 3,8 Prozent ist gemäss dem Verband jedoch vor allem auf die Marktaustritte zurückzuführen.

Die grösste in der Schweiz tätige Bank aus dem Ausland ist die brasilianisch-schweizerische J. Safra Sarasin, gefolgt von der BSI Bank aus Grossbritannien. Dahinter folgen die US-Bank J.P. Morgan, das englische Geldhaus HSBC sowie das US-Institut Morgan Stanley.

(sda/me)