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Weniger Geld für Bomber: Boeing macht Werk dicht

Auch das B-52-Bomberprogramm ist in dem Werk angesiedelt, das geschlossen wird. (Bild: Keystone)

Boeing schliesst ein Werk in den USA mit mehr als 2000 Mitarbeitern. Grund sind schrumpfende Militärbudgets. Zuvor hatte der Konzern den Konkurrenten Airbus bei einem Auftrag ausgestochen - unter ande

Veröffentlicht am 04.01.2012

Wegen schrumpfender Militärbudgets schliesst Boeing seinen Standort Wichita im US-Bundesstaat Kansas. Mehr als 2160 Mitarbeiter seien betroffen, teilte der Luftfahrt- und Rüstungskonzern mit. In Wichita ist unter anderem das B-52-Bomberprogramm angesiedelt, genauso wie die Fertigung von Tankflugzeugen für den internationalen Markt.

In den vergangenen Jahren seien viele Rüstungsprogramme ausgelaufen, und es fehle an neuen Aufträgen, begründete Boeing die Schliessung. Der zuständige Manager Mark Bass sprach von einer schwierigen Entscheidung, das Unternehmen müsse aber Kosten sparen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein Teil der Mitarbeiter soll an anderen Standorten unterkommen, den anderen will Boeing bei der Suche nach einem neuen Job helfen. Wie viele Beschäftigte letztlich gehen müssen, blieb offen.

Die Rüstungsprogramme, die noch laufen, sollen in den verbliebenen US-Werken weitergeführt werden. So hatte die US Air Force nach langem Hickhack neue Tankflieger bestellt; Boeing hatte dabei den europäischen Rivalen Airbus ausgestochen und unter anderem mit der Sicherung von Arbeitsplätzen argumentiert.

In Wichita müssen die ersten Mitarbeiter im dritten Quartal 2012 gehen, der Standort wird dann bis Ende 2013 komplett dichtgemacht.

(tno/laf/awp)

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