Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat im ersten Halbjahr leicht weniger Gewinn erzielt als in der Vorjahresperiode. Der Reingewinn des Finanzinstituts sank um 2,5 Prozent auf 54,2 Millionen Franken.

Der Betriebsertrag blieb mit 191,7 Millionen Franken (-0,7 Prozent) weitgehend Konstant. Auch der Geschäftsaufwand blieb unverändert, woraus sich ein Bruttogewinn von 101,8 Millionen Franken (-1,3 Prozent) ergab, teilte die AKB mit. Das Finanzinstitut zeigt sich dennoch zufrieden mit dem ersten Semester.

Der Kantonalbank flossen in den ersten sechs Monaten 381,2 Millionen Franken neue Spar- und Anlagegelder zu. Die Bilanzsumme stieg auf 20,3 Milliarden Franken. Damit überschritt die Bilanzsumme erstmals die 20-Milliarden-Marke, wie die AKB weiter mitteilte.

Die Aargauische Kantonalbank habe in einem wirtschaftlich von viel Unsicherheit geprägten Umfeld ein gutes Semsterresultat erreicht, wird AKB-Geschäftsführer Rudolf Dellenbach in der Medienmitteilung zitiert.

Für das zweite Halbjahr rechnet die AKB mit einem tieferen Resultat als in der Vorjahresperiode. Im 2011 waren ausserordentlich hohe Erträge aus dem Devisenhandel angefallen. Dies sei für das laufende Jahr nicht zu erwarten.

(tno/sda)

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